Rechtsauskunft

Rechtsauskunft über das Studierendenwerk Greifswald

Kein Geld für einen Nebenjob erhalten? Probleme mit dem Vermieter? Seit September 2012 können Studierende der Universität Greifswald, der Hochschule Neubrandenburg und der Hochschule Stralsund bei solchen oder ähnlichen Fragen die Hilfe des Studierendenwerkes Greifswald in Anspruch nehmen.

Kooperation mit studentischer Rechtsberatung ParaGreif

Seit Februar 2020 besteht eine Kooperation mit der studentischen Rechtsberatung ParaGreif. Dies ist die deutschlandweit erste Kooperation solcher Art. Das Team von PARAGreif berät die Studierenden in rechtlichen Problemen und Fragestellungen. Jeder Fall wird von einem bzw. einer Volljuristen/Volljuristin kontrolliert und die ausgearbeitete Lösung besprochen.

Ausgeschlossen sind Auskünfte, die sich gegen das Studierendenwerk selbst richten. Ansonsten können die Fragen umfassend Probleme im  Studienalltag und im privaten Leben der Studierenden betreffen. Der Service beinhaltet eine rechtliche Konsultation. Geschäftsbesorgungen, also das Führen von Prozessen oder das Verfassen von Schriftsätzen, sind darin nicht enthalten.

Für dieses Angebot stellt das Studierendenwerk Greifswald jährlich Mittel aus dem eigenen Kultur- und Sozialfond zur Verfügung, der wiederum aus den Semestergebühren gespeist wird.

Zur Inanspruchnahme der Konsultation ist ein Beratungsschein erforderlich. Er wird gegen Vorlage des Studierenden- und Personalausweises von den Sozialberatungsstellen des Studierendenwerkes in Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund ausgestellt. Mit diesem Schein bzw. der Beratungsscheinnummer kann PARAGreif persönlich aufgesucht oder per E-Mail kontaktiert werden.

ParaGreif e.V.
Studentische Rechtsberatung
Brandteichstraße 20
17489 Greifswald
E-Mail: info(at)paragreif(dot)de

Andere Beratungshilfe beantragen

Guter Rat muss nicht teuer sein. Sie können beim Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe stellen. Wird der Antrag bewilligt, so werden die Beratungskosten für die Konsultation eines Anwalts / einer Anwältin Ihrer Wahl übernommen. Dabei entsteht nur ein Eigenkostenanteil von 10 €.

Der Beratungsgutschein des Amtsgerichtes wird einkommensabhängig gewährt. Er deckt in der Regel erst einmal die Kosten des Beratungsgespräches. Sollte eine Vertretung (Briefverkehr etc.) notwendig sein, kann diese ebenfalls über den Beratungsschein abgerechnet werden. Sollte es zu einem Prozess kommen, können Sie Prozesskostenhilfe beantragen.

Prozesskostenhilfe beantragen

Diese wird gleichfalls einkommensabhängig gewährt, ist aber von einer hinreichenden Aussicht auf Erfolg abhängig. Für eine grobe Einschätzung der Erfolgsaussichten müssen möglichst schon umfassende Unterlagen und Belege aus dem Klageverfahren vorliegen, ansonsten wird die Prozesskostenhilfe abgelehnt. Wird sie bewilligt und Sie verlieren den Prozess, so sind die Kosten des eigenen Anwalts sowie eventuell entstehende Prozesskosten abgedeckt, eventuelle Anwaltskosten der Gegenseite aber nicht.